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Codex Brucianus (Two Books of Jeu; Untitled Text)

German, tr. Carl Schmidt (1905) · published 1905, before 1930 · source

Unbekanntes altgnostisches Werk

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 12
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Und die ganz Sichtbare kam heraus, auf deren Haupt der Kranz war; sie legte denselben auf die, welche geglaubt hatten. Und die Mutter, die Jungfrau, und die Kraft der Aeonen gab ihren Welten gemäss dem Gebote des Innern eine Ordnung und legte in sie den Lichtfunken entsprechend dem Typus der Einheit und stellte den Verhüllten, sie umgebend, auf und sie stellte auf den Vorvater in dem Typus des Unteilbaren und die zwölf Gerechten, ihn umgebend. Es sind Kränze auf ihren Häuptern und ein Siegel von Herrlichkeit in ihrer Rechten, und in ihrer Mitte eine Liebe und in der Quelle ein dreimalkräftiges Gesicht und ein Korb, den die zwölf Väter und eine in ihnen verborgene Sohnschaft umgeben. Und sie stellte den Selb^tvater in dem Typus der merkmallosen Neunheit auf und gab ihm die Gewalt über jeden, der Vater zu sich allein ist, und bekränzte ihn mit aller Herrlichkeit und gab ihm die Liebe und den Frieden und die Wahrheit und Myriaden von Kräften, damit er einsammle diejenigen, welche zerstreut waren bei der Verwirrung, die zu der Zeit stattgefunden, als der Dreimalkräftige und die Freude und der Herr des Alls. der die Macht hat, zu beleben und zu verderben, herausgekommen waren. Und sie stellte den erstgeborenen Sohn in dem Typus des Dreimalkräftigen auf und gab ihm neunmal eine Neunheit und gab zehnmal fünf Zehnheiten Psal. 147, 4. — 5 Ein mir unbekanntes Zitat, vgl. Gal. 3, 28. Job. 17, 21. St. e).CTek.«>.T 1. A.CTeke.q., damit er den Kampf, der ihm aufgetragen war, vollenden könne. Und sie gab ihm die Erstlingsgabe der Sohnschaft, in der er imstande war, dreimalkräftig zu sein, und er empfing das Gelübde der Sohnschaft, in welchem man das All verkauft hatte, und empfing den Kampf, der ihm anvertraut war. Und er richtete das ganze Reine der Materie auf und machte es zu einer Welt, einem Aeon und einer Stadt, welche »Un Vergänglichkeit« und »Jerusalem« genannt wird. Und sie wird auch »die neue Erde« genannt, und sie wird auch »unabhängig« genannt, und sie wird auch »unbeherrscht« genannt. Und auch jenes Land ist ein gottgebärendes und ein belebendes. Dieses ist es, welches die Mutter aufzurichten bat ; deswegen stellte sie Gebot und Ordnung auf und stellte Vorsehung und Liebe in diesem Lande auf. Dies ist das Land, von dem geschrieben ist: »Das Land, welches Regenwasser _unzählige Mal trinkt«, d. h. welches in sich Licht vielmals von seinem Ausgang bis zu seinem Eingang vermehrt; dieses ist's, | um dessentwillen der sinnliche Mensch geschrieben (?) worden ist, und er wurde gebildet und geschafi'en in dem Typus dieses Landes. Dieses ist's, welches der Erstgeborene aus seiner eigenen Zerstreuung gerettet hat. Deshalb hat der Vater des Alls, der Unbegrenzte, einen Kranz gesandt, in welchem der Name des Alls ist, sei es unendlich oder unaussprechlich oder unfassbar oder unvergänglich oder unbekannt oder still oder allkräftig oder unteilbar. Dies ist der Kranz, von dem geschrieben ist: »Er ist dem Salomo an dem Tage seiner Herzensfreude gegeben«. Und die erste Einheit hat ihm ferner ein unaussprechliches Kleid geschickt, welches ganz Licht ist und ganz Leben und ganz Auferstehung und ganz Liebe und ganz Hofi'nung islxio) und ganz Glaube und ganz Weisheit ia) und ganz Erkenntnis und ganz Wahrheit und ganz Friede und ganz Allsichtbar und ganz Allmutter (jro://- — 16 Hebr. 6, 7. — 29 Hobel. 3, 11. Es könnte sieb aucb auf »Sobnscbaft< beziehen 1 32 Das Femininum kann sieb im Kopt. sowobl auf '/xoyäg" als auch auf »Kleid« bezieben. fi?]TC0Q) und ganz Allgeheimnis und ganz Allquelley)]) und ganz ganzvollkommen und ganz unsichtbar [aoQaxoc^ und ganz unbekannt und ganz unendlich und ganz unaussprechlich und ganz Tiefe und ganz unfassbar und ganz Pleroma und ganz Schweigen und ganz unerschütterlich und ganz un2Ö1 gezeugt und ganz still \ und ganz Einheit und ganz Zwölfheit und ganz Achtheit und ganz Zehnheit (dfz«c' und ganz Siebenheit und ganz Sechsheit und ganz Fünfheit und ganz Yierheit und ganz Dreiheit und ganz Zweiheit und ganz Einheit - Und in ihr ist das All, und auch das All hat sich hier gefunden und sich in ihr erkannt. Und sie (sc. die Einheit) gab ihnen allen Licht 1.') in ihrem unbeschreiblichen Lichte, es wurden ihr Myriaden von Myriaden Kräfte gegeben, damit sie das All ein einziges Mal aufrichte. Und sie sammelte ihre Kleider an sich und machte sie in der Gestalt eines Vorhanges, der sie von allen Seiten umgiebt, und schüttete sich über sie alle aus und richtete alle auf und L'ii sonderte xöiaxQipeiv) sie alle nach Ordnung und nach Gebot und nach Vorsehung ab.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 13
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Und damals hat das Existierende sich von dem Nichtexistierenden getrennt, und das Nichtexistierende ist das Böse, das sich in der Materie manifestiert hat. Und die Kleiderkraft trennte das Existierende von dem Nichtexistierenden und nannte das Existierende »ewig« und das Nichtexistierende »Materie«, und sie trennte in der Mitte das Existierende von dem Nichtexistierenden und legte zwischen sie Vorhänge und legte reinigende Kräfte, damit sie gereinigt und geläutert würden. Und sie gab in dieser Weise dem Existierenden Gebote und stellte die Mutter als Haupt auf und gab ihr zehn Aeonen, und es befinden sich in jedem Aeon eine Myriade Kräfte und in jedem Aeon eine Einheit und eine Neunheit. Und sie legte in sie eine Allmutter und gab ] ihr eine Kraft, damit sie dieselbe in ihr verborgen lege, auf dass niemand sie kenne. Und sie legte in sie einen grossen Korb, bei dem drei Kräfte stehen: ein Ungezeugter, ein Unerschütterlicher und der grosse Reine. Und ^0 sie gab ihm zwölf andere, welche bekränzt waren und ihn umgaben, und sie gab ihm auch sieben Heerführer, die das ganz vollkommene Siegel hatten, und auf deren Kopf sich ein Kranz befand, in dem zwölf Edelsteine waren, welche von Adamas, dem Lichtmenschen, stammen. Und sie stellte den Vorvater in den Aeonen der Mutter des Alls auf und gab ihm die gesamte Macht der Vaterschaft und gab ihm Kräfte, damit man auf ihn wie auf einen Vater und wie auf den ersten Vater aller derer, die entstanden waren, hörte. Und sie legte auf sein Haupt einen Kranz von zwölf Gattungen und gab ihm eine Kraft, die dreimalkräftig und allkräftig ist, und gab ihm die Sohnschaft und Myriaden von Myriaden Lobpreisungen, die sie ihm gegeben hatte, und umgab ihn mit dem Pleroma. Und sie gab ihm die Macht, alles zu verrichten, zu beleben und zu verderben, und gab ihm eine Kraft aus dem Aeon, welcher »Solmistos« genannt wird, nach dem alle Aeonen forschen, wo er sich geoflfenbart hat. Und es wurden ihm und den Aeonen, die mit ihm sind, Myriaden von Myriaden Lobpreisungen gegeben. Man nennt nämlich die Kraft, welche dem Vorvater gegeben ist, »zuerst sichtbar« weil er es ist, der sich zuerst geoffenbart hat. Und er wurde »Ungezeugter« genannt, weil ihn niemand geschaffen hat, und er wurde auch | »der Unbeschreibliche« und »der Unbenannte« genannt, und er wurde auch »Selbstgezeugter« und »Selbstgewollter« genannt, weil er sich durch seinen Willen geoffenbart hat, und wurde »Selbstberühmter« genannt, weil er sich mit dem Ruhm, den er besass, geoffenbart hat; und er wurde auch »Unsichtbarer« genannt, weil er verborgen ist und nicht gesehen wird. Und sie gab ihm eine andere Kraft, welche von Anfang den Funken an diesem selben Ort geoffenbart hat, welche mit den heiligen und ganz vollkommenen Namen genannt wird, nämlich die jcQcotia, d. h. die erste. Sie wird jiavöia, d. h. die in ihnen allen Existierende genannt; sie wird auch jtayysvia genannt, d. h. die, welche alle gezeugt hat; sie wird auch öo^oysvia genannt, denn sie ist die Gebärerin der Herrlichkeit; sie wird auch öosocpavia genannt, denn sie ist die Offenbarerin der Herrlichkeit; sie wird auch öo^oxgatia genannt, denn sie herrscht über die Herrlichkeit; sie wird auch agosvoDa zu dem Adj. nev'2^ÄwM»>nTOC noch cone »Stein« hinzutritt, kann es sich 0. S. 339, Z. 32. y&ria genannt, d. h. die Gebärerin des Männlichen; sie wird auch Zcota genannt, deren Interpretation »Grott mit uns« ist; sie wird auch CovrjZ genannt, deren Interpretation »Gott bis in Ewigkeit« ist; sie aber, die diesen Kräften befohlen hat, sich zu offenbaren, wird ^avia genannt, deren Interpretation »die Offenbarung« ist. Und der Engel, welcher sich mit ihnen offenbart hat, wird Ton den Herrlichkeiten öo^oy&m'jg und öo^ocpav^q genannt, dessen Interpretation »der Erzeuger der Herrlichkeit« vmd »der Offenbarer der Herrlichkeit« ist, weil er eine von diesen Herrlichkeiten ist, die um diese grosse | Kraft stehen, welche öosoxqutcoq genannt wird, d. h. bei ihrer Offenbarung hat er über grosse Herrlichkeiten geherrscht.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 14
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Dies sind die Kräfte, welche dem Vorvater gegeben wurden, der in den Aeon der Mutter gelegt wurde. Und ihm wurden Myriaden von Myriaden Herrlichkeiten und Engel und Erzengel und Liturgen gegeben, auf dass sie für ihn die der Materie Angehörigen bedienen. Und es wurde ihm die Macht über alle Dinge gegeben, und er schuf sich einen grossen Aeon und legte in ihn ein grosseg Pleroma und ein grosses Heiligtum iisQov),, und alle Kräfte, die er empfangen, hat er in ihn gelegt. Und er jubelte mit ihnen, indem er seine Geschöpfe von neuem auf das Geheiss des im Schweigen verborgenen Vaters gebar, der ihm diese Reichtümer geschickt hat. Und es wurde ihm der Kranz der Vaterschaft gegeben, denn er hat ihn als Vater derer, die nach ihm entstanden waren, eingesetzt. Und damals rief er aus und sprach: »Meine Kinder, die ich gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinnt«, und ferner ruft er aus: »Ich bin nämlich bereit, neben eine heilige Jungfrau einen einzigen Gatten, Christus, zu stellen «. Aber, da er die Gnade, die ihm der verborgene Vater verliehen, gesehen hat, so wünschte er selbst, der Vorvater, das All zu dem verborgenen Vater zurückzuwenden, denn sein Wunsch ist dieser, dass das All zu ihm zurückkehre. Und als die Mutter diese Grössen gesehen, die ihrem Vorvater verliehen waren, freute sie sich sehr und jubelte. Deswegen sagt sie: »Mein Herz ist erfreut und meine Zunge ist fröhlich«. Darauf rief sie die unendliche Kraft an, die bei dem verborgenen Aeon des Vaters steht und zu den grossen HerrlichAct. 2, 26. 23* ^56 Unbekanntes altgnostisctes Werk. keitskräften gehört, die j bei den Herrlichkeiten xQiytVid^Xog genannt wird, d. h. die dreimal Gezeugte, die auch TQLysvrjq genannt wird; und sie wird auch aQf/r/g? genannt. Und auch sie bat den Verborgenen vor allen Dingen, dass er der Mutter das, was sie nötig hat, schicke. Und es schickte ihr der verborgene Vater das Mysterium, das alle Aeonen und alle Herrlichkeiten bedeckt, das einen vollkommenen, d. h. einen vollendeten Kranz hat, und er legte ihn auf das Haupt des grossen Unsichtbaren, der in ihm ist und verborgen ist, welcher unvergänglich und ungezeugt ist, und der grossen Kraft, die mit ihm, welche »Gebärerin des Männlichen« genannt und alle Aeonen mit Herrlichkeit anfüllen wird. Und also wird durch ihn das All bekränzt werden.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 15
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Und danach stellte sie den ewigen avtojrarcö() -Vater auf und gab ihm den Aeon des Verhüllten, in welchem das AU ist: die Gattungen, die Arten, die Ähnlichkeiten, die Gestalten ai), die Veränderungen (?), die UnterschiedeOQai), die vier Veränderungen und die Zahl und das Gezählte, und der Denkende und das Gedachte. Und sie stellte ihn auf, damit er alles, was in ihm ist, bedecke und dem ihn Bittenden gebe. Und sie gab ihm zehn Kräfte und neun Neunheiten und eine Fünfheit Aeonen ; und es wurden ihm Lichter gegeben, und es wurde ihm die Macht über alle Verborgenen verliehen, damit er denen, welche gekämpft haben, willfahre. Und 1 sie flohen vor der Materie des Aeons, indem sie dieselbe hinter sich Hessen, und flohen hinauf zu dem Aeon des Selbstvaters und nahmen das Versprechen an sich, welches ihnen verheissen war durch den. welcher sagt: >W^er Vater und Mutter, Bruder und Schwester, Weib und Kind und Güter verlassen und sein Kreuz tragen und mir nachfolgen wird, der wird die Versprechungen empfangen, die ich ihm verheissen habe; und ich werde ihnen das Mysterium meines verborgenen Vaters geben, weil sie das Ihrige geliebt haben und vor dem, der sie gewaltsam verfolgt, geflohen sind<. Luk. 9, 23; 14, 27. Ein mir unbekanntes Wort. Ist viell. an Harmogenes od. Und er gab ihnen das Lob, die Freude, den Jubel, die Fröhlichkeit, den Frieden, die Hoffnung, den Glauben, die Liebe und die unveränderliche Wahrheit. Und dies ist die Xeunheit, die denen, welche vor der Materie geflohen waren, geschenkt ist. Und sie wurden selig und vollkommen und erkannten den wahren (a.Xi Gott und wussten das Mysterium, welches dem Menschen geworden, weswegen er sich offenbart hat, bis dass sie ihn, der doch ein Unsichtbarer ist, sahen, und dass er seinetwegen sein Wort geschrieben hat, bis dass sie ihn kannten, zu ihm flohen, Gott wurden und vollkommen wurden.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 16
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Danach stellte die Mutter ihren erstgeborenen Sohn auf und gab ihm die Macht der Sohnschaft und gab ihm Heere von Engeln und Erzengeln und gab ihm zwölf ihm dienende Kräfte. Und sie gab ihm ein Kleid, um in ihm alles zu vollbringen, und in ihm sind alle Körper: der Körper des Feuers und der Körper des Wassers und der Körper der Luft und der Körper der Erde und der Körper des Windes und der Körper \ der Engel und der Körper der Erzengel und der Körper der Kräfte und der Körper der Mächtigen und der Körper der Götter und der Körper der Herren, mit einem Wort : in ihm befinden sich alle Körper, damit niemand ihn hindere, nach oben zu gehen oder nach unten zu der Unterwelt zu gehen. Und dies ist der Erstgeborene, welchem die Inneren und die Ausseren alles, was er wünschen wird, verheissen haben. Und dieser ist's, der die gesamte Materie gesondert hat; und wie er sich über sie >wie ein Vogel, der seine Fittiche über seine Jungen ausbreitet<, ausgegossen hat, so hat es der Erstgeborene bei der Materie ivXri) gemacht und hat Myriaden von Myriaden Arten oder Gattungen aufgerichtet. Als die Materie warm geworden war, löste sie die Menge Kräfte, die mit ihm sind, los; und sie sprossten wie das Kraut auf, und sie trennte sie nach Gattungen und nach Arten. Und er gab ihnen das Gesetz, einander zu lieben und Gott zu ehren, und ihn zu preisen und nach ihm zu forschen, wer er ist und was für einer er ist, und dass sie den Ort, aus welchem sie herausgekommen sind, bewundern, denn er ist eng und beschwerlich, und dass sie nicht noch einmal zu ihm zurückkehren, sondern dem, welcher ihnen das Gesetz gegeben hat, folgen. Und er schickte sie aus der Finsternis der Materie, welche ihnen Mutter ist, und sagte ihnen, dass Licht sei, weil sie von dem Lichte noch nicht gewusst hatten, ob es existierte, oder nicht. Damals gab er ihnen die Vorschrift, | niemals einander Gewalt anzuthun, und ging von ihnen zu dem Orte der Mutter des Alls bei dem Vorvater und Selbstvater, damit sie denen, welche aus der Materie herausgekommen waren, Gesetze gäben.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 17
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Und die Mutter des Alls und der Vorvater und der Selbstvater) und der Erstgeborene und die Kräfte des Aeons der Mutter stimmten einen grossen Hymnus an, indem sie den Einigen Alleinigen priesen und von ihm sprachen: »Du bist der allein Unendliche, und Du bist allein die Tiefe, und Du bist allein der Unerkennbare, und Du bist's, nach dem ein jeder forscht, und nicht haben sie Dich gefunden, denn niemand kann Dich gegen Deinen Willen erkennen, und niemand kann Dich allein gegen Deinen Willen preisen. Und Dein Wille allein ist es, der Dir Ort wurde, denn niemand kann Dir Ort werden, denn Du bist allen ihr Ort. Ich bitte Dich, dass Du denen von der Welt Ordnungen giebst imd meinen Sprösslingen Deinem Wunsche gemäss Bestimmungen giebst. Und nicht betrübe meine Sprösslinge, denn niemand ist durch Dich betrübt, und niemand hat Deinen Ratschluss gekannt; Du bist es, dessen sie alle, die Inneren und die Ausseren, entbehren, denn Du bist allein ein Unfassbarer, und Du bist allein der Unsichtbare, und Du bist allein der Wesenlose, Du allein hast allen Kreaturen Merkmale gegeben und hast sie in Dir manifestiert. Du bist derDemiurg derer, die sich noch nicht manifestiert haben, denn diese kennst Du allein, wir kennen diese nicht. Du allein zeigst sie uns, damit wir Dich um ihretwillen bitten, | sie uns zu offenbaren, damit wir sie durch Dich allein kennen. Du allein hast Dich zu dem Mass der verborgenen Welten geführt, bis sie Dich erkannten; Du hast ihnen gewährt^ dass sie Dich kennen, denn Du hast sie in Deinem körperlosen Körper geboren und geschaffen, denn Du hast den Menschen in Deinem selbstentstandenen Verstände und in der Überlegung und dem vollkommenen Gedanken I

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 18
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359 erzeugt. Dies ist der vom Verstand erzeugte Mensch, welchem die Überlegung Gestalt gegeben hat. Du bist es, der Du alle Dinge dem Menschen gegeben hast. Und er trug sie wie diese Kleider und zog sie wie diese Gewänder an und hüllte sich mit der Kreatur wie in einen Mantel ein. Dies ist der Mensch, den kennen zu lernen das All fleht. Du allein hast dem Menschen befohlen, dass er sich offenbare, und man Dich durch ihn kennen lerne, denn Du hast ihn gezeugt, und Du hast Dich Deinem Wunsche gemäss geoffenbart. Du bist's, zu dem ich flehe, Du Vater aller VaterSchaft und Gott aller Götter und Herr aller Herren, den ich bitte,^ dass er meinen Arten und meinen Sprösslingen Ordnungen gebe, welchen ich in Deinem Namen und in Deiner Kraft Freude bereitet habe. Du alleiniger Alleinherrscher und Du allein Unveränderlicher, gieb mir eine Kraft, und ich werde meine Sprösslinge Dich erkennen lassen, dass Du ihr Erlöser bist«.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 19
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Und als die Mutter lange genug den Unendlichen und den Unbekannten und den das All Füllenden und I es ganz Belebenden gebeten hatte, da erhörte er sie und alle ihre Genossen, die zu ihr gehören, und schickte ihr eine Kraft aus dem Menschen, welchen man zu sehen begehrt. Und es kam aus dem Unendlichen der unendliche Funke, über welchen die Aeonen sich wunderten, wo er verborgen gewesen, bevor er sich in dem unendlichen Vater manifestiert hatte, welcher das All in ihm manifestiert hat, vmd wo dieser verborgen war. Und es folgten ihm die Kräfte der verborgenen Aeonen, bis sie zu dem Geoffenbarten kamen und zu dem heiligen Pleroma gelangten. Und er verbarg sich in den Kräften derer, welche aus dem Verborgenen gekommen waren, und machte sie zu einer Welt und trug sie (sc. die Welt) in das Heiligtum. Und es sahen ihn die Kräfte des Pleroma und liebten ihn und priesen ihn in Hymnen, die unbeschreiblich und unsagbar mit Fleischeszungen sind, die der Mensch in sich ausdenkt. Und er empfing ihren Hymnus und machte ihn zu einem Vorhang für ihre Welten, indem er sie wie eine Mauer umgab; und er kam zu den Grenzen der Mutter des Alls und stand oberhalb des Aeons des Alls.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 20
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Und das All bewegte sich vor dem Herrn der ganzen Erde, und der Aeon war beunruhigt und beharrte, da er den, St. «TCv'^O-ypOT 1. nTöwI'^OTpOT. 3ß(j Unbekanntes altgnostieches Werk. welchen er nicht kannte, sah. Und der Herr der Herrlichkeit Hess sich nieder und sonderte die Materie ivlrj) ab und teilte sie in zwei Teile und ] in zwei Gebiete; und er gab jedem Gebiete Grenzen und lehrte sie, dass sie von einem Vater und einer Mutter abstammen. Und die, welche zu ihm geflohen waren, beteten ihn an; er gab ihnen das Gebiet zur Rechten von ihm und schenkte ihnen das ewige Leben und die Unsterblichkeit. Und er nannte das (Gebiet) zur Rechten »das Gebiet des Lebens« und das zur Linken »das Gebiet (xco des Todes«; und er nannte das Gebiet zur Rechten »das Gebiet des Lichtes« und das zur Linken »das Gebiet (/<»()«) der Finsternis«; und er nannte das Gebiet zur Rechten »das Gebiet der Ruhe« und das Gebiet ixcöga) zur Linken »das Gebiet des Leidens.« Und er zog zwischen sie Grenzen und Vorhänge, damit sie nicht einander erblickten, und stellte Wächter an ihren Vorhängen auf. Und er verlieh denen, welche ihn angebetet hatten, viele Ehren (Vorrechte), und machte sie erhaben über die, welche sich ihm widersetzt und sich ihm gegenübergestellt hatten. Und er breitete das Gebiet zur Rechten in zahlreiche Gebiete aus und machte dieselben zu einzelnen Ordnungen, einzelnen Aeonen, einzelnen Welten, einzelnen Himmeln, einzelnen Firmamenten, einzelnen Himmeln, einzelnen Örtern, einzelnen Orten und einzelnen Räumen. Und er setzte für sie Gesetze fest und gab ihnen Bestimmungen: »Beharret in meinem Wort, so werde ich euch das ewige Leben geben und euch Kräfte senden; und ich werde euch in Kraftgeistern befestigen und euch eine Gewalt nach eurem Gefallen geben. Und niemand wird euch an dem, was ihr wünscht, hindern\ und ihr werdet euch Aeonen, Welten und Himmel erzeugen, | damit die intelligiblen Geister kommen und in ihnen wohnen. Und ihr werdet Götter werden und werdet wissen, dass ihr von Gott stammt, und werdet ihn sehen, dass er Gott in euch ist, und er wird in eurem Aeon wohnen<. Und diese Worte sagte der Herr des Alls zu ihnen und entwich von ihnen und verbarg sich vor ihnen.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 21
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Und es freuten sich die Geburten der Materie, diiss man ihrer gedacht hatte, und freuten sich, dass sie aus dem Engen und Beschwerlichen herausgekommen waren, und baten das verborgene Mysterium »Gieb uns Macht, dass wir uns Aeonen und Welten schaffen Deinem Worte gemäss, welches Du, o Herr, mit Deinem Knechte verabredet, denn Du bist allein der Unveränderliche, und Du bist allein der Unendliche und allein der Unfassbare, und Du bist allein der Ungezeugte und Selbstgezeugte und Selbstvater, und Du bist allein der Unerschütterliche und Unbekannte, und Du bist allein das Schweigen und die Liebe und die Quelle des Alls, und Du bist allein der Nichtmaterielle und der Unbefleckte und der Unbeschreibliche in Bezug auf sein Geschlecht und der Unbegreifliche in Bezug auf seine Offenbarung. Wohlan, erhöre mich, Du unvergänglicher Vater und Du unsterblicher Vater und Du Gott der Verborgenen und Du alleiniges Licht und Leben, und Du allein Unsichtbarer und Du allein Unaussprechlicher und Du allein Unbefleckter und Du allein Unbezwinglicher und Du allein | zuerst Existierender, und niemand existiert vor Dir. Erhöre unser Flehen, mit welchem wir den an allen Orten Verborgenen angefleht haben; erhöre uns und sende uns körperlose Geister, damit sie mit uns wohnen und uns über das, was Du uns verheissen, belehren und in uns wohnen, und wir ihnen Körper seien, denn Dein Wunsch ist der, dass er geschehe, möge er geschehen. Und gieb unserm Werke ein Gebot und stelle es nach Deinem Wunsche und nach dem Gebote der verborgenen Aeonen auf und bestimme uns selber, denn wir sind die D einigen«. Und er erhörte sie und schickte absondernde Kräfte, die das Gebot der verborgenen Aeonen kennen, heraus. Er schickte sie dem Gebote der Verborgenen gemäss heraus und errichtete Ordnungen nach den Ordnungen der Höhe und nach dem verborgenen Gebot. Sie begannen von unten bis oben, damit das Gebäude sich mit einander verbinde. Und er schuf die Lufterde i-drjQ) als Aufenthaltsort für die, welche herausgekommen waren, damit sie auf derselben bis zu der Festsetzung der unterhalb von ihnen Befindlichen blieben, — danach den wirklichen Wohnort, innerhalb von diesem den Ort der Reue, innerhalb von diesem die degodioii?) (jegenhilder. •39 V. Lemm schlägt depäßioi vor; viell. asQo6iv/jg »in der Luft umkreisend«. danach die Wohnung in der Fremde, die Reue, innerhalb davon die selbstgezeugten Gegenbilder. An jenem Orte waschen sie sich in dem Namen des Selbstgezeugten, der Gott über sie ist; und man hat Kräfte an jenem Orte bei der Quelle [nriyT]) von Lebenswasser aufgestellt, welche man herausgeführt hat, indem sie kamen. Dies sind die Namen der bei dem lebendigen Wasser befindlichen Kräfte: Michar und Michev, und sie werden durch Barpharanges gereinigt. Und innerhalb von diesen die Aeonen der Sophia, innerhalb von diesen die leibhaftige Wahrheit.rid^£La); an jenem Orte befindet sich die Pistis Sophia und der präexistierendev), lebendige Jesus und die atQoÖLOii^) und seine zwölf Aeonen. Es wurden an jenem Ort Sellaö, Eleinos, Zögenethles, Selmelche und der Selbstgezeugte der Aeonen aufgestellt, und in ihn wurden vier Lichter gelegt: ?]XrjX7]ß; daveiöe, wQOLarjX \

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 22
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(un>begreiflich, nicht haben sie ihn begriffen Vater des Alls und auch ^als).... des Alls und.... des Alls Wesenlosen, Unsichtbaren, (Un)erkennbaren, Unendlichen Unbekannten, Un in Bezug auf sein un, unnahbares Bild, Einrahmung durch es (sc. Bild?) also, das seiner Körperlosigkeit sie alle begrenzt und sie alle in Körperlosigkeit und in ] Wesenlosigkeit. Dies ist der unsagbare, unaussprechliche («()- QrjTog), unbekannte, unsichtbare, unermessliche und unendliche Vater. Dieser in sieh selbst hat sich zum Mass der in ihm Befindlichen geführt und den Gedanken seiner Grösse hat er zum Mass der Wesenlosigkeit i-dvovOiog) geführt, bis dass er sie wesenlos machte. Er aber ist ein Unbegreiflicher; durch seine eigenen Glieder hat er sich zum Ort für seine Glieder gemacht, damit sie in ihm wohnen und ihn erkennen, dass er ihr Vater ist und er sie aus seinem ersten Gedanken ilvvoia) emaniert hat, der (sc. Gedanke) ihnen Ort geworden und sie wesenlos Wir ergänzen dies, da das Wort schon zu weit von seinem Verbum ent- *) Ob Cap. 21 an den Anfang des Ganzen gehört, s. Einleitung. gemacht hat, damit sie ihn kennen lernten. Denn er war unerkennbar für einen jeden; dieser wurde sein Licht.... in der Gestalt.... und in der Gestalt.... und in der Gestalt eines ihnen in dem (Gedanken} \ seiner Grösse. Er hat aus seinem Gedanken herausgeführt, und seine Glieder aber sind an diesem Orte un begreiflich?); ein jeder von ihnen eine Myriade in seinen Gliedern und ein jeder sah ihn Sohn, dass er für vollendet war. Und der Vater versiegelteQayiC,£iv) als seinen Sohn in Inneres, sie ihn in ihrem Innern kennen lernten. Und der Name bewegte sie in ihrem Innern, damit sie den Unsichtbaren und Unerkennbaren sähen; und sie priesen den Einen Alleinigen und den in ihm befindlichen Gedanken und den intelligiblen Logos, indem sie die drei, die eins sind, priesen, denn durch ihn sind sie wesenlos geworden. Und der Vater nahm ihre ganze Ähnlichkeit und machte sie zu einer Stadt oder zu einem Menschen; er malte8iv) das All nach ihm, d. h. alle diese Kräfte. Ein jeder erkannte ihn in dieser Stadt, ein jeder stimmte Myriaden Lobpreisungen auf den Menschen oder auf die Stadt des in dem All befindlichen Vaters an. Und [ der Vater nahm das Lob und machte es zum Kleid ausserhalb für den Menschen, welches * * * * ein Blatt ausgefallen * * * * ihn. Und er schuf seinen Bauch in dem Typus des heiligen Pleroma ; und er schuf seine Nerven, die auseinander herausgehen, in dem Typus von hundert Myriaden weniger vier Myriaden Kräfte; und er schuf die Finger in der Ähnlichkeit der beiden Zehnheiten, der verborgenen Zehnheit und der geofifenbarten Zehnheit ', und er schuf den Nabel seines Bauches in der Ähnlichkeit der im Setheus verborgenen Einheit; und er schuf das grosse Eingeweide in der Ähnlichkeit des Setheus, der Herr über das Pleroma ist; und er schuf die kleinen Eingeweide in der Ähnlichkeit der NeunZu diesem verlorenen Blatte gehören m. E. die auf S. 270, Anm. 9 meiner Ausgabe nach der Abschrift von Schwartze abgedruckten Fragmente von 11 Zeilen | Erg. viell. egoirn. heit des Setheus; und er schuf seine Gebärmutter in dem Typus des Innern des heiligen (Pleroma) ; und er schuf | seine Kniee in dem Typus des Stillen und des Unbekannten, die dem AU dienen und sich freuen mit denen, die gerettet werden werden; und er schuf seine Glieder in dem Typus der Tiefe, in der 365 Vaterschaften entsprechend dem Typus der Vaterschaften sind ; 'und^^ er schuf die Haare seines Leibes in dem Typus der Welten des Pleroma (jch']Qco und füllte ihn mit Weisheit in der Weise des Allweisen og) und füllte ihn innerhalb mit Mysterien in der Weise des Setheus und füllte ihn ausserhalb in der Weise des Unteilbaren; und er schuf ihn unergreifbar in dem Typus des Unergreifbaren, der an allen Orten befindlich, der einzig allein in dem All ist und den man nicht erfasst; und er schuf ihn, einander umgebend, in dem Typus des Verhüllten, der alle verborgenen Mysterien bedeckt; und | er schuf seinen 'rechten) Fuss in dem Typus des Unteilbaren Fuss; vier Ecken in dem Typus ixvjiog) der vier Thoreml)\ und er schuf die beiden Schenkel in dem Typus der Myriarchen, die zur Rechten und zur Linken; und er schuf seine Geschlechtsteile in dem Typus der Herausund Hereingehenden; und er schuf die beiden Hüften in Schweigens er schuf an ihm?, Typus des Aphredön, andere in dem Typus des (Mus)anios; und er schuf seine Füsse, den rechten (Fuss) in dem Typus Allsichtbaren und den | linken Fuss in dem' Typus der Mutter unterhalb von allen.

Unbekanntes altgnostisches Werk, Cap. 23
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Und dies ist der Mensch, der entsprechend jedem Aeon geschaffen ist, und diesen hat das All begehrt Dies ist der ganz Vollkommene, und x^dies) ist der Mensch Gottes, der selbst Gott ist und ein Unsichtbarer iaoQüTog) und ein Unbekannter und ein ganz Stiller und ein Unfassbarer und ein Unerschütterlicher Idod/ievzog). Nicht geziemt es sich, diesem zu fluchen, es geziemt sich, ihn zu preisen, indem er(?) sagt: »Ich preise Dich, o Vater aller Väter des Lichtes. Ich preise vorzuliegen, da die Füsse erst später kommen ) 21 Viell. 1. nneT^ioTnö.M *derer, Dich, 0 Unendlicher des Lichtes, vorzüglicher als alle Unendlichen ist. Ich preise Dich, o Unfassbarer des Lichtes, der alle Unfassbaren überragt. Ich preise Dich, o Unaussprechlicher des Lichtes, der vor allen Unaussprechliehen ist. Ich preise Dich, o Unvergänglicher des Lichtes, \der) vorzüglicher als alle Unvergänglichen 2T1 ist. \Ich preise) \ Dich, o ^ Quelle des Lichtes, aus der(?) alles) Licht. (Ich) preise \Dich), o Unbeschreiblicher des Lichtes. Ich preise) Dich, o sich v^selbst) nicht Denkender des Lichtes. Ich < preise) Dich, o Ungezeugter des ^Lichtes). Ich preise Dich, o Selbstg) des Lichtes. Ich preise xDich, o) Vorvater des Lichtes, vorzüglicher als alle Vorväter ist. \lch preise Dich, o Unsichtbarer des Lichtes, der vor Unsichtbaren ist. (Ich) preise Dich, o Gedanke (Ijtivoia) \des) Lichtes, der vorzüglicher als alle Gedanken ist. Ich preise Dich, o Gott des Lichtes, der vor allen Göttern ist. Ich preise Dich, o Erkenntnis [jvmoig^, die Licht ist mehr als alle Erkenntnisse. Ich preise Dich, o L'nbekannter des Lichtes, der vor | allen Unbekannten ist. Ich preise Dich. 0 Stiller i^//()f,«oc) des Lichtes, der vor allen Stillen ist. Ich preise \Dich, o Allkräftiger des Lichtes, der Du vorzüglicher als alle Allkräftigen bist. Ich preise Dich, o Dreimalkräftiger ixQLÖvvaiiog) des Lichtes, der Du vorzüglicher als alle Dreimalkräftigen irQiövvafioi) bist. Ich preise Dich, o Untrennbarer ^-dicy.oivtiv) des Lichtes, Du aber bist's, der alles (Licht) trennt Ich preise Dich, o Reiner des Lichtes, der Du vorzüglicher als alle Reinen bist. Ich preise Dich), indem Da besprichst alle Ich preise alle Dinge begreift, den hingegen \niemand) begreift. Ich preise (Dich, der das All umfasst, den hingegen niemand) umfasst. vich preise Dich, der sie.alle in) Ungezeugtheit gezeugt hat, (weil; ihn niemand gezeugt hat. Ich Dich, o Quelle \Jiriyi]) des Alls von ihnen allen. Ich preise | ^ Dich) o wirklich Selbstgezeugter des Lichtes, der vor allen) Selbstgezeugten ist. Ich) preise Dich, o wirklich Unerschütterlicher des) Lichtes, Du (Licht) für die, welche sich in Deinem Lichte" bewegt haben. Ich preise Dich, o Schweigen alles Schweigens des Lichtes. Ich preise Dich, o Erlöser Erlöser iaoyirjQsg) des Lichtes. Ich preise (Dich), o allein Unfassbarer Man kann auch übers. >'0 unendliches Licht«, ebenso bei den folgenden des Lichtes. Ich preise Dich, allein Ort aller Örter Alls ist. Ich preise (Dich), o allein Weiser und allein Weisheit. Ich preise (Dich), o alleiniges Allmysterium. (Ich) preise Dich, o allein ganz Vollkommener des (Lichtes). Ich preise Dich, o allein berührbarer. Ich preise Dich, indem er giebt (Ich preise) Dich, o Guter, Gute. Ich preise Dich, o Licht, der Du allein offenbarst. Ich preise (Dich), der Verstand erweckt allen Seelen Leben verleiht., o Ruhe derer, die (Ich) 1 preise Dich, der allen Vaterschaften von bis jetzt; sie suchen (Dich), denn Du bist ihr, erhöre das Gebet des an allen Orten, der ganzem Herzen. Dies ist der (Vater) aller Väter und aller Götter und aller Herren und aller Söhne der Erlöser Erlöser und der Unsichtbare aller Unsichtbaren und alles Schweigens und unendliche aller Unendlichen, der Unfassbare aller ünfassbaren Unterweltliche Unterweltlichen und Ort ironog) aller Örter, der einzig alleinige Intelligible, der vor Verstände existiert, und ferner Verstand, vor allem Verstände Unbegreiflicher, der, ein Gestaltloser |, allen Gestalten, allen und allen.... und existierend allen und allen Höhen, und Weiser mehr als Weisheiten und ein Heiliger mehr als (jrß()a) alle (Heiligen) und ein Guter mehr als alle Guten. Er ist der Keim aller Güter, er ist auch schwanger von ihnen allen, der Selbstentstandene oder der alleinige Spross, der vor dem All existiert, der sich allein gezeugt hat, der zu jeder Zeit existiert. Ein Selbstgezeugter und Ewiger ist er, der keinen Namen hat und dem alle Namen gehören, der eher erkennt als das All, der das All betrachtet und auf das All blickt, der das All erhört, der mächtiger ist als alle Kräfte, in dessen unbegreifliches Gesicht niemand schauen kann. Dieses ist der in einer einzigen Gestalt Existierende und Wesenloser und Stiller und Unbekannter, und er ist das Allmysterium \ und der Allweise der Herrscherlose..,., dem gehören alle...., die in sind; und alle (Lichter) sind in ist alles Leben, ist Ruhe, und in ihm ist und und die Mutter und der (Sohn). Dies der (allein^ Selige, denn All bedarf dessen, nämlich (/«()) sind lebendig um seinetwillen, indem er es ist, der das All, der das All in sich betrachtet, ein Unfassbarer, er selbst aber erfasst das All und nimmt es auf, und nichts existiert ausserhalb von diesem, sondern das All existiert in ihm, indem er für sie alle Grenze ist und sie alle umschliesst und alle in ihm existieren. Er ist der Vater der Aeonen, vor ihnen allen existierend; es giebt keinen Ort ausserhalb von diesem, es giebt | nichts Intelligibles noch überhaupt etwas ausser diesem Einen Alleinigen, indem sie seine Unbegreiflichkeit schauen, die in ihnen allen existiert, denn er giebt ihnen allen Grenzen, sie aber haben ihn nicht begriffen; sie wundern sich, dass er ihnen allen Grenzen giebt^ sie wetteifern * * * *